Graubünden/Grischun/Grigioni

Diese Seite ist der Stadtplan der Region Graubünden/Grischun/Grigioni in der Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra und zeigt Strassen, Wege und Orte im Kanton Graubünden. Das Kantonsgebiet umfasst rund 7.105,4 Quadratkilometer und liegt auf einer in den Kartendaten angegebenen Höhe von 585 Metern über dem Meeresspiegel. Zwischen 2018 und 2024 stieg die Einwohnerzahl von 198.379 auf 204.888; das Kfz-Kennzeichen lautet GR. Graubünden gliedert sich in 11 Unterregionen und wurde im Jahr 1496 gegründet.
Stadtplan Graubünden/Grischun/Grigioni
de:Benutzer:Breeze, CC BY-SA 3.0 – Wikimedia Commons

Moësa

Moësa ist eine Unterregion des Kantons Graubünden mit dem Verwaltungsstatus admin_level=6. Sie liegt im italienischsprachigen Süden des Kantons und umfasst das Misox, das vom Fluss Moesa durchquert wird. Zu den bekannten Orten des Gebiets gehören Roveredo, Grono, Lostallo und Mesocco.

Das Tal verbindet den San-Bernardino-Raum mit Bellinzona im Kanton Tessin; oberhalb von Mesocco liegt die historische Burgruine Mesocco. Die Moësa mündet bei Arbedo in den Ticino, der anschliessend durch das Tessin nach Süden fliesst.

Stadtplan Viamala
Hansueli Krapf This file was uploaded with Commonist ., CC BY-SA 3.0 – Wikimedia Commons

Viamala

Viamala ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons Graubünden mit admin_level=6 und einer Fläche von 627.580.000 Quadratmetern, also rund 627,58 Quadratkilometern. Die Region wurde in ihrer heutigen Form im Jahr 2017 gebildet und umfasst Orte wie Thusis, Andeer, Zillis-Reischen und Splügen.

Namensgebend ist die Viamala-Schlucht am Hinterrhein zwischen Thusis und Zillis, deren Felswände stellenweise mehr als 300 Meter aufragen. In Zillis befindet sich die romanische Kirche St. Martin mit ihrer bemalten Holzdecke aus dem 12. Jahrhundert, während Splügen als historischer Passort am Splügenpass bekannt ist.

Albula

Albula ist eine Unterregion des Kantons Graubünden mit dem Verwaltungsstatus admin_level=6. Das Gebiet umfasst das Albulatal mit Orten wie Tiefencastel, Filisur, Bergün/Bravuogn und Surses-nahen Passlandschaften. Der Fluss Albula entspringt im Gebiet des Albulapasses und fliesst bei Thusis in den Hinterrhein.

Zwischen Thusis und St. Moritz verläuft die Albulalinie der Rhätischen Bahn mit dem Landwasserviadukt bei Filisur und dem Albulatunnel. Die Strecke gehört seit 2008 zusammen mit der Berninalinie zum UNESCO-Welterbe „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“.

Bernina

Bernina ist eine Unterregion des Kantons Graubünden mit admin_level=6 und liegt im Valposchiavo rund um Poschiavo, Brusio und Le Prese. Der Fluss Poschiavino durchzieht das Tal und fliesst in den Lago di Poschiavo, bevor er bei Tirano in Italien in die Adda entwässert. Der Berninapass verbindet das Valposchiavo mit dem Engadin.

Die Berninalinie der Rhätischen Bahn führt über den Berninapass und erreicht am Ospizio Bernina rund 2.253 Meter über Meer. Das Kreisviadukt von Brusio ist ein charakteristisches Bauwerk der Bahnstrecke, die seit 2008 zum UNESCO-Welterbe gehört.

Imboden

Imboden ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons Graubünden mit admin_level=6, einer Fläche von 203.800.000 Quadratmetern beziehungsweise rund 203,8 Quadratkilometern und einer Neugliederung im Jahr 2016. Zu den Orten der Region gehören Domat/Ems, Felsberg, Bonaduz, Rhäzüns und Tamins. Das Gebiet liegt am Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrhein bei Reichenau.

Bei Tamins beginnt die Rheinschlucht, die auch Ruinaulta genannt wird und sich bis Ilanz erstreckt. In Rhäzüns steht die Burg Rhäzüns auf einem Felssporn, während Domat/Ems am Übergang vom Churer Rheintal zu den Bündner Alpen liegt.

Region Engiadina Bassa/Val Müstair

Die Region Engiadina Bassa/Val Müstair ist eine Unterregion des Kantons Graubünden mit admin_level=6. Sie umfasst das Unterengadin mit Orten wie Scuol, Sent, Zernez und Martina sowie das Val Müstair mit Müstair, Valchava und Sta. Maria. Der Inn fliesst durch das Unterengadin, während der Rom das Val Müstair in Richtung Etsch entwässert.

In Zernez liegt das Besucherzentrum des Schweizerischen Nationalparks, der 1914 gegründet wurde und sich über alpine Landschaften im Engadin erstreckt. Das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair gehört seit 1983 zum UNESCO-Welterbe und bewahrt bedeutende karolingische Wandmalereien.

Landquart

Landquart ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons Graubünden mit admin_level=6, rund 174,67 Quadratkilometern Fläche und einer Neugliederung im Jahr 2016. Die Region umfasst den Raum nördlich von Chur mit Landquart, Maienfeld, Malans, Jenins und Seewis im Prättigau. Der Landquartbach mündet bei Landquart in den Alpenrhein.

Maienfeld ist als Schauplatz der 1887 veröffentlichten Heidi-Erzählung von Johanna Spyri bekannt; oberhalb der Stadt liegt die Burg von Brandis. In der Umgebung des Bündner Herrschaft genannten Gebiets wird Wein angebaut, insbesondere an den Hängen zwischen Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans.

Maloja

Maloja ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons Graubünden mit admin_level=6, einer Fläche von 973.610.000 Quadratmetern beziehungsweise rund 973,61 Quadratkilometern und einer Neugliederung im Jahr 2016. Die Region zählt laut den vorliegenden Daten 18.294 Einwohner und umfasst das Oberengadin mit St. Moritz, Samedan, Pontresina, Silvaplana und dem Bergell mit Bregaglia.

Die Engadiner Seen bei St. Moritz, Silvaplana und Sils liegen im Hochtal des Inns, der bei Maloja entspringt und nach Osten abfliesst. Das Bergell führt über den Malojapass nach Chiavenna in Italien; in Sils-Maria lebte der Philosoph Friedrich Nietzsche während mehrerer Sommeraufenthalte.

Stadtplan Plessur
Adrian Michael, CC BY-SA 3.0 – Wikimedia Commons

Plessur

Plessur ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons Graubünden mit admin_level=6, einer Fläche von 285.310.000 Quadratmetern beziehungsweise rund 285,31 Quadratkilometern und einer Neugliederung im Jahr 2016. Zentrum der Region ist Chur, die Hauptstadt des Kantons Graubünden; weitere Orte sind Arosa, Maladers und Tschiertschen-Praden. Der Fluss Plessur fliesst durch Arosa und Chur und mündet dort in den Rhein.

Chur liegt auf rund 593 Metern über Meer und gilt als älteste Stadt der Schweiz, da archäologische Funde eine Siedlungsgeschichte bis in die Bronzezeit belegen. Oberhalb von Chur liegt Arosa am Ende des Schanfigg, während der Calanda westlich des Rheins mit 2.805 Metern zu den markanten Gipfeln der Region gehört.

Prättigau/Davos

Prättigau/Davos ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons Graubünden mit admin_level=6, rund 853,4 Quadratkilometern Fläche und einer Neugliederung im Jahr 2016. Das Gebiet umfasst das Prättigau mit Schiers, Küblis und Klosters sowie Davos, die höchstgelegene Stadt Europas auf rund 1.560 Metern über Meer. Die Landquart fliesst durch das Prättigau und mündet bei Landquart in den Alpenrhein.

Davos ist seit 1971 Sitz des World Economic Forum, dessen Jahrestreffen seit 1974 dort stattfindet. Klosters liegt am Eingang zum Silvrettagebiet, während der Wolfgangpass Davos mit dem Landquarttal verbindet und auf 1.631 Metern über Meer liegt.

Stadtplan Surselva
Roland Zumbühl, Arlesheim, CC BY-SA 3.0 – Wikimedia Commons

Surselva

Surselva ist eine Verwaltungseinheit des Schweizer Kantons Graubünden mit admin_level=6, rund 1.373,56 Quadratkilometern Fläche und einer Neugliederung im Jahr 2016. Sie erstreckt sich entlang des Vorderrheins von Flims und Ilanz über Disentis/Mustér bis nach Vals und umfasst Orte wie Laax, Trun und Sedrun. Der Vorderrhein entspringt im Gebiet des Tomasees am Oberalppass und fliesst bei Reichenau mit dem Hinterrhein zusammen.

Die Rheinschlucht zwischen Flims und Ilanz entstand durch den Flimser Bergsturz und zählt mit ihren hellen Kalkfelsen zu den markantesten Landschaften der Surselva. Im Kloster Disentis besteht seit dem 7. Jahrhundert eine Benediktinerabtei, während die Therme in Vals in einem Bau von Peter Zumthor aus Valser Quarzit untergebracht ist.

Datenquellen: OpenStreetMap (ODbL), Wikidata (CC0) · Bild: Wikimedia Commons

Graubünden/Grischun/Grigioni – Fakten

Einwohner 204888
Fläche 7105.4 km²
Unterregionen 11
Baujahr 1496
Höhe ü. NN 585 m
Liegt in Schweiz
Staat Schweiz
Eigenname Grigioni
Offizieller Name Grigioni
Beschrieben in The Nuttall Encyclopædia, Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesiae, Encyclopædia Britannica (1911), 9. Ausgabe der Encyclopædia Britannica, Meyer’s Universum, Neunzehnter Band
Teil von Südostschweiz (Region)
Webseite https://www.gr.ch/

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