Treppenturm in Koblenz Ehrenbreitstein

Treppenturm in Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein ist ein Turm (Wehrturm). Treppenturm liegt in der Nähe von General-Aster-Weg. Die nächste Haltestelle in der Nähe ist Bergstation Festungsaufzug (ca. 150 m entfernt).
Gebäudetyp
Gebäude

Bild

Dikasterialgebäude und Festung Ehrenbreitstein im Winter I. Das Dikasterialgebäude: Der Kurstaat Trier als Landesherr Die winterliche Aufnahme dokumentiert das architektonische Spannungsfeld am rechten Rheinufer zwischen barocker Verwaltungsarchitektur und monumentaler Festungsbaukunst. Im unteren Bildzentrum dominiert das schlossartige Dikasterialgebäude das Rheinufer: Ein zentraler Regierungsbau: Das Gebäude wurde zwischen 1739 und 1749 im Auftrag des Trierer Fürsterzbischofs und Kurfürsten Franz Georg von Schönborn errichtet. Nachdem die Verwaltung des Kurstaates Trier für über ein halbes Jahrhundert nach Ehrenbreitstein verlegt worden war, bündelte dieser monumentale Bau die kurfürstliche Regierung und das Obergericht unter einem Dach. Die Handschrift zweier Baumeister: Die architektonischen Entwürfe für den langgestreckten, dreigeschossigen Trakt stammen von dem berühmten Barockbaumeister Balthasar Neumann. Die praktische Bauleitung vor Ort übernahm ab 1739 der kurtrierische Hofarchitekt Johannes Seiz, der das monumentale Bauwerk mit seinen 25 Achsen und dem prachtvoll verzierten Mittelrisaliten vollendete. Ein überlebendes Denkmal: Das Dikasterialgebäude stand ursprünglich in direkter Nachbarschaft zur Philippsburg, der Residenz der Kurfürsten. Während das eigentliche Schloss im Jahr 1801 von französischen Truppen gesprengt wurde, blieb der Verwaltungsbau als wichtiges Zeugnis kurtrierischer Landesherrschaft erhalten. Die moderne Zäsur durch die Eisenbahn: Unmittelbar vor der historischen Ufermauer des Dikasterialgebäudes verlaufen die Gleisanlagen der rechten Rheinstrecke. Direkt rechts an das Gebäude anschließend erstreckt sich der Bahnhof Koblenz-Ehrenbreitstein, dessen Bahnsteigdach und Gleiskörper im Vordergrund sichtbar sind. Diese verkehrstechnische Infrastruktur des 19. Jahrhunderts trennt seither die barocke Schaufassade vom direkten Zugang zum Flussufer. II. Die Festung Ehrenbreitstein: Das preußische Bollwerk am Rhein Auf dem steilen Felsrücken ober
Dikasterialgebäude und Festung Ehrenbreitstein im Winter I. Das Dikasterialgebäude: Der Kurstaat Trier als Landesherr Die winterliche Aufnahme dokumentiert das architektonische Spannungsfeld am rechten Rheinufer zwischen barocker Verwaltungsarchitektur und monumentaler Festungsbaukunst. Im unteren Bildzentrum dominiert das schlossartige Dikasterialgebäude das Rheinufer: Ein zentraler Regierungsbau: Das Gebäude wurde zwischen 1739 und 1749 im Auftrag des Trierer Fürsterzbischofs und Kurfürsten Franz Georg von Schönborn errichtet. Nachdem die Verwaltung des Kurstaates Trier für über ein halbes Jahrhundert nach Ehrenbreitstein verlegt worden war, bündelte dieser monumentale Bau die kurfürstliche Regierung und das Obergericht unter einem Dach. Die Handschrift zweier Baumeister: Die architektonischen Entwürfe für den langgestreckten, dreigeschossigen Trakt stammen von dem berühmten Barockbaumeister Balthasar Neumann. Die praktische Bauleitung vor Ort übernahm ab 1739 der kurtrierische Hofarchitekt Johannes Seiz, der das monumentale Bauwerk mit seinen 25 Achsen und dem prachtvoll verzierten Mittelrisaliten vollendete. Ein überlebendes Denkmal: Das Dikasterialgebäude stand ursprünglich in direkter Nachbarschaft zur Philippsburg, der Residenz der Kurfürsten. Während das eigentliche Schloss im Jahr 1801 von französischen Truppen gesprengt wurde, blieb der Verwaltungsbau als wichtiges Zeugnis kurtrierischer Landesherrschaft erhalten. Die moderne Zäsur durch die Eisenbahn: Unmittelbar vor der historischen Ufermauer des Dikasterialgebäudes verlaufen die Gleisanlagen der rechten Rheinstrecke. Direkt rechts an das Gebäude anschließend erstreckt sich der Bahnhof Koblenz-Ehrenbreitstein, dessen Bahnsteigdach und Gleiskörper im Vordergrund sichtbar sind. Diese verkehrstechnische Infrastruktur des 19. Jahrhunderts trennt seither die barocke Schaufassade vom direkten Zugang zum Flussufer. II. Die Festung Ehrenbreitstein: Das preußische Bollwerk am Rhein Auf dem steilen Felsrücken ober – Rolf Kranz, cc by-sa – Wikimedia Commons

Hostels

  • DJH Jugendherberge Festung Ehrenbreitstein (eingeschränkt rollstuhlgerecht, WLAN, 158 Betten) (56077) – ca. 100 m.

Veranstaltungszentren

  • Kuppelsaal – ca. 150 m.

Museen

  • Landesmuseum (rollstuhlgerecht, kostenpflichtig, Web) – ca. 200 m.

Antiquitätengeschäfte

  • Antiqutäten, Antik, Eilika Ameln (Öffnungszeiten: Di–Fr 13–18 Uhr; Sa 12–16 Uhr) in der Vor dem Sauerwassertor 7 (56077) – ca. 250 m.

Stationen

  • Bergstation Festungsaufzug – ca. 150 m.
  • Talstation Festungsaufzug – ca. 200 m.

Schnellrestaurants

  • Festung - Lecker & Live (Café Hahn GmbH) (Regionale Küche, mit Außenbereich, rollstuhlgerecht) – ca. 200 m.
  • Piano's Grill (Adnan Uysal) (Türkisch, Italian pizza, Öffnungszeiten: Di–So 12–22 Uhr) (56077) – ca. 200 m.

Foodcourts

  • Markt-Restaurant Kuppelsäle – ca. 200 m.

Automaten

  • Deutsche Bahn (Münzeinwurf, Kartenzahlung) – ca. 250 m.

Bahnhöfe

  • Koblenz-Ehrenbreitstein – ca. 250 m.

Haltestellen

  • Bergstation Festungsaufzug – ca. 150 m.
  • Talstation Festungsaufzug – ca. 200 m.

Bushaltestellen

  • Ehrenbreitstein Bahnhof – ca. 250 m.
  • Festungsaufzug/DJH – ca. 250 m.

Friseursalons

  • Karin Michaelis Friseursalon (Öffnungszeiten: Mo geschlossen; Di 10–18 Uhr; Mi 8:30–18 Uhr; Do 9–18 Uhr; Fr 8:30–18 Uhr; Sa 9–14 Uhr) – ca. 200 m.

Bahnsteige

  • Koblenz-Ehrenbreitstein – ca. 250 m.

Hotels

  • Sessellift (eingeschränkt rollstuhlgerecht, 16 Zimmer, 28 Betten) in der Obertal 22 (56077) – ca. 250 m.