Schlosskirche in Putbus

Die Schlosskirche in Putbus ist eine für Rollstuhlfahrer geeignetes lutherische Kirche in der Alleestraße 34 (18581). Sie ist auch als Christuskirche bekannt und ist nach Jesus Christus benannt. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Schlosskirche liegt in der Nähe von Park. Die nächste Bushaltestelle in der Nähe ist Putbus Theater (ca. 300 m entfernt). Ⓦ.
Hausnummer
34
Postleitzahl
18581
Straße
Alleestraße
Alternativname
Christuskirche
Einrichtung
Gotteshaus
Gebäudetyp
Kirche
Rollstuhlzugang
ja

Bild

Gut und Schloss Spy(c)ker liegen in der Gemarkung der Gemeinde Glowe im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Schloss Spycker gilt als ältester Profanbau der Ostseeinsel. Erstmals erwähnt wurde Spycker 1318. Es gehörte damals der Stralsunder Patrizierfamilie von Külpen. 1344 heiratete eine Tochter aus dem Hause von Külpen in die Familie von Jasmund ein. So wurde der spykersche Zweig derer von Jasmund begründet, der aber 1648 kinderlos ausstarb. Als ein Ergebnis des Dreißigjährigen Krieges fiel Pommern, und damit auch Rügen, durch den Westfälischen Frieden 1648 an Schweden. Als Dank für seine Kriegsverdienste belehnte Königin Christine von Schweden 1649 den schwedischen Feldmarschall und späteren Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern, Carl Gustav Wrangel, mit dem nun freigewordenen Besitz von Spycker. Die ursprünglich mit einem Wehrgraben umgebene Burg wurde ab 1650 zum heutigen Renaissanceschloss umgestaltet und mit dem für Rügen untypischen, schwedischen Falunrot gestrichen. In der Beletage wurden um 1652 die im baltischen Raum einmaligen, vollplastischen Stuckdecken angebracht. Nach dem Tod von Carl Gustav Wrangel im Schloss Spyker ging der Besitz 1676 an seine Tochter Eleonore-Sophia, Gemahlin des Herrn zu Putbus. 1687 starb Eleonore-Sophia, und der Besitz ging an das schwedische Geschlecht der Brahes, mit denen ihre ältere Schwester durch Heirat verbunden war. Nach der Besetzung durch die napoleonischen Truppen 1806/07 wurde Spycker vorübergehend Sitz des französischen Gouverneurs für Rügen. 1815 kam das bis dahin schwedische Rügen zu Preußen. Magnus Fredrik Brahe verkaufte im Jahr 1817 Spycker und es kam in den Besitz des Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus.[1] Bis zur Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone im Jahre 1945 blieb das Gut im Besitz derer von Putbus. In den folgenden Jahren war das Schloss dem Verfall preisgegeben. Seit den 1960er Jahren bis 1989 wurde im Schloss ein Gewerkschaftserholungsheim des FDGB betrieb
Gut und Schloss Spy(c)ker liegen in der Gemarkung der Gemeinde Glowe im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Schloss Spycker gilt als ältester Profanbau der Ostseeinsel. Erstmals erwähnt wurde Spycker 1318. Es gehörte damals der Stralsunder Patrizierfamilie von Külpen. 1344 heiratete eine Tochter aus dem Hause von Külpen in die Familie von Jasmund ein. So wurde der spykersche Zweig derer von Jasmund begründet, der aber 1648 kinderlos ausstarb. Als ein Ergebnis des Dreißigjährigen Krieges fiel Pommern, und damit auch Rügen, durch den Westfälischen Frieden 1648 an Schweden. Als Dank für seine Kriegsverdienste belehnte Königin Christine von Schweden 1649 den schwedischen Feldmarschall und späteren Generalgouverneur von Schwedisch-Pommern, Carl Gustav Wrangel, mit dem nun freigewordenen Besitz von Spycker. Die ursprünglich mit einem Wehrgraben umgebene Burg wurde ab 1650 zum heutigen Renaissanceschloss umgestaltet und mit dem für Rügen untypischen, schwedischen Falunrot gestrichen. In der Beletage wurden um 1652 die im baltischen Raum einmaligen, vollplastischen Stuckdecken angebracht. Nach dem Tod von Carl Gustav Wrangel im Schloss Spyker ging der Besitz 1676 an seine Tochter Eleonore-Sophia, Gemahlin des Herrn zu Putbus. 1687 starb Eleonore-Sophia, und der Besitz ging an das schwedische Geschlecht der Brahes, mit denen ihre ältere Schwester durch Heirat verbunden war. Nach der Besetzung durch die napoleonischen Truppen 1806/07 wurde Spycker vorübergehend Sitz des französischen Gouverneurs für Rügen. 1815 kam das bis dahin schwedische Rügen zu Preußen. Magnus Fredrik Brahe verkaufte im Jahr 1817 Spycker und es kam in den Besitz des Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus.[1] Bis zur Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone im Jahre 1945 blieb das Gut im Besitz derer von Putbus. In den folgenden Jahren war das Schloss dem Verfall preisgegeben. Seit den 1960er Jahren bis 1989 wurde im Schloss ein Gewerkschaftserholungsheim des FDGB betrieb – Eligius Gründelschilf, cc by-sa – Wikimedia Commons

Cafés

  • Fürstliches Genusskontor (vegane Optionen, vegetarische Optionen) in der Markt 11 (18581) – ca. 350 m.
  • Milchmädchen (Kuchen, Eiscreme, Regionale Küche, mit Außenbereich, vegetarische Optionen) in der Alleestraße 35 (18581) – ca. 350 m.

Bushaltestellen

  • Putbus Theater – ca. 300 m.

Sitzbänke

  • Parkbank – ca. 300 m.

Bekleidungsgeschäfte

  • Nordwolle (Öffnungszeiten: Jun–Okt: Mo–Fr 10–16 Uhr; Jun–Okt: Sa 10–14 Uhr) in der Alleestraße 7 – ca. 350 m.

Arztpraxen

  • Dipl. med. Antje Coordt (rollstuhlgerecht) – ca. 350 m.

Restaurants

  • Shah Baba (mit Außenbereich, Öffnungszeiten: Mo–Sa 10–22 Uhr; So, Feiertag 12–22 Uhr) – ca. 400 m.

Touristeninformationen

  • Die Schlosskirche – ca. 50 m.
  • Auf der Suche nach dem verlorenen Schloss – ca. 100 m.
  • Auf der Suche nach dem verlorenen Schloss – ca. 150 m.
  • Das Schloss zu Putbus – ca. 250 m.
  • Theater Putbus – ca. 300 m.
  • Auf der Suche nach dem verlorenen Schloss – ca. 350 m.
  • Orangerie – ca. 350 m.
  • Das Affenhaus – ca. 400 m.

Schneidereien

  • Webstube Astrid Trubel (Öffnungszeiten: Mi–Fr 10–16 Uhr, rollstuhlgerecht) – ca. 400 m.

Kunstwerke

  • Brückenschlag (Künstler: Nando Kallweit, bronze) – ca. 250 m.
  • Brückenschlag (Künstler: Nando Kallweit, bronze) – ca. 300 m.

Bäckereien

  • Kruse (Öffnungszeiten: Mo–Sa 8–20 Uhr, rollstuhlgerecht) – ca. 350 m.
  • Kruse (Öffnungszeiten: Mo–Fr 11–17 Uhr; Sa, So 7–17 Uhr) in der Alleestraße 8 (18581) – ca. 350 m.

Galerien

  • Ein Tag am Meer (Benjamin Treu, Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–16 Uhr, Web) in der Alleestraße 7 (18581) – ca. 350 m.
  • Atelier Rot Klee (Öffnungszeiten: Mi–So 13–17 Uhr, kostenlos) – ca. 350 m.

Öffentliche Toiletten

  • Orangerie (rollstuhlgerecht, kostenlos, unisex) – ca. 350 m.

Hofläden

  • Milchmädchen (Öffnungszeiten: Mi–Mo 10–18 Uhr) in der Alleestraße 35 (18581) – ca. 350 m.

Apotheken

  • Park-Apotheke (eingeschränkt rollstuhlgerecht, Rezeptpflichtige Medikamente, Öffnungszeiten: Mo–Fr 8–18 Uhr; Sa 8–12 Uhr) in der Markt 6 (18581) – ca. 400 m.

Antiquitätengeschäfte in der Umgebung

Rügen Fine Art
400 m

Bauernhöfe in der Umgebung

Gut Gremmin
600 m

Cafés in der Umgebung

Museumscafé am Schwanenteich
400 m

Einfamilienhäuser in der Umgebung

Rendantenhaus
450 m

Ferienhäuser in der Umgebung

Boddenresidenz Haus 1
450 m
Boddenresidenz Haus 2
500 m
Backstein Quartier
500 m

Ferienwohnungen in der Umgebung

Ferienwohnung im Herzen von Putbus
350 m

Fotofachgeschäfte in der Umgebung

Fotograf Matthes Trettin
400 m

Gebäude in der Umgebung

ehemaliges Heizhaus
300 m
Marstall
350 m
Kurhaussaal
350 m
Wasserturm Putbus
750 m

Hotels in der Umgebung

Paedagogicum
500 m

Kirchen in der Umgebung

Mausoleum
400 m

Museen in der Umgebung

Uhrenmuseum
250 m
Puppen- und Spielzeugmuseum
400 m

Pensionen in der Umgebung

Jägerhütte
400 m

Polizeidienststellen in der Umgebung

Polizeistation
450 m

Rathäuser in der Umgebung

Rathaus Putbus
400 m

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Orangerie
350 m

Spielplätze in der Umgebung

Spielplatz Fasanenhaus
400 m

Supermärkte in der Umgebung

Netto
350 m

Theater in der Umgebung

Theater Putbus
350 m

Zoos in der Umgebung

Wildgehege
450 m
Benannt nach Jesus Christus
Denkmalschutz Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
Liegt in Putbus
Staat Deutschland
Website https://kirche-putbus.de/die-schlosskirche-im-park-zu-putbus/